Medienforum Erneuerbare Energien 2000: Kompetente Informationen und wichtiger Treffpunkt

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Manche Ideen sind einfach gut: Das "Medienforum Erneuerbare Energien 2000", veranstaltet von der Zeitschrift "Solarthemen" und der Energieagentur NRW, zog über 180 Journalisten aus den Tageszeitungs- und Magazinredaktionen, PR-Experten, Politiker und Medienprofis aus Unternehmen und Verbänden kürzlich nach Hamm. Sie diskutierten über die Frage, wie erneuerbare Energien in den Medien dargestellt würden.


Die Veranstalter hätten mit ihrem Thema "ins Schwarze getroffen", konstatierte Professor Claus Eurich vom Institut für Journalistik an der Universität Dortmund. "Die Energiefrage hat eine große politische Dimension, sie bestimmt letztlich die Ordnung des Staates." Dieser Überzeugung schloss sich auch Hans-Josef Fell, forschungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, an. "Die zentralen Probleme dieser Welt - Frieden, Klima und soziale Gerechtigkeit - stehen in direktem Zusammenhang mit den Erneuerbaren Energien". Außerdem beklagte er, dass es zu wenig neutrale Informationsquellen für Journalisten gebe. Zu oft müsse die Presse sich daher ausschließlich auf Auskünfte der großen Stromproduzenten verlassen.


Begeistert von der großen Resonanz beschlossen die Veranstalter, auch im nächsten Jahr einen solchen Treffpunkt zu schaffen.

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