1000 Artikel ausgewertet

Medien-Studie: Windenergie polarisiert

Das Berliner Medienanalyse Unternehmen Landau Media hat in einer Zusammenfassung von über 1000 Artikeln aus den zehn meinungsführenden deutschen Printmedien die mediale Themenkarriere der Windenergie nachgezeichnet. Die vollständige Studie erscheint im November.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - In der rot-grünen Energiepolitik spielt sie die entscheidende Rolle: die Windenergie. Wie hat sich die Medienberichterstattung zu diesem Thema in den letzten sechs Jahren entwickelt? Diese Frage stellte sich das Berliner Medienanalyse Unternehmen Landau Media. In einer Zusammenfassung von über 1000 Artikeln aus den zehn meinungsführenden deutschen Printmedien wurde die mediale Themenkarriere für die Windenergie nachgezeichnet.

Vor der Veröffentlichung der Studie im November teilt das Berliner Unternehmen jetzt bereits erste Ergebnisse mit. "Windkraft polarisiert!", erklärt Landau Media Vorstand Uwe Mommert. "Wie in kaum einer anderen Untersuchung konnten wir feststellen, dass es von Anfang an nur Gegner oder Befürworter in den Medien gab. Neutrale Berichterstattung, die lediglich Tatsachen aufbereitet war kaum festzustellen."

Weitere Ergebnisse der Studie: Bei einigen Medien war von Anfang an zu erkennen, dass sie der Windenergie keine Chance geben, andere kippten eher mit der Zeit in der Bewertung. "Das Jahr 2001 war ein Wendepunkt in der Berichterstattung. Hier traten die ersten wirtschaftlichen Verluste für Anleger in Windenergie auf. Die Fragestellung, ob Windenergie eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Sache ist, trat immer mehr in der Vordergrund." erläutert Uwe Mommert.

Die vollständige Studie zeigt die Entwicklung und die wechselnden thematischen Schwerpunkte der Berichterstattung auf. Ab November kann die Studie angefordert werden.

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