Mecklenburg-Vorpommern fördert Strom aus Biomasse

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern will in Zukunft den Strom aus Biomasse gezielt fördern. Der derzeitige Anteil dieser Energieform am Landesverbrauch soll von gut zwei Prozent auf bis zu 20 Prozent im Jahr 2010 anwachsen, berichtet die Schweriner Volkszeitung.


Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) meinte, allein aus Klimaschutzgründen müsse der Energieträger Biomasse endlich stärker in den Vordergrund rücken. Eine von der Berliner InnoTec Systemanalyse GmbH vorgelegte Studie halte den von Dänemark für 2010 angesetzten Biomasseanteil von 20 Prozent auch in Mecklenburg-Vorpommern für durchaus realisierbar. Durch auf diese Weise eingesparte fossile Brennstoffe, könnten pro Jahr 3,15 bis 3,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid weniger in die Atmosphäre gelangen.


Schon jetzt würden durch die bestehenden 24 größeren Anlagen auf Biomasse-Basis jährlich 650 000 Tonnen CO2 eingespart. Weitere Anlagen zur Verwertung von Biogas, Alt- und Restholz sowie nachwachsenden Rohstoffen wie Chinaschilf und die gezielte Nutzung der in Mülldeponien entstehenden Gase seien geplant. Weitere Informationen bei der Schweriner Volkszeitung.

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