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Mecklenburg-Vorpommern: 6,5 Millionen Euro für über 140 Klimaschutzmaßnahmen

Seit Inkrafttreten der Förderrichtlinie zum Klimaschutzkonzept 1997 konnten im Bereich des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern mehr als 140 Einzelvorhaben mit einem Fördervolumen von über 6,5 Millionen Euro realisiert werden. Die ausgelösten Gesamtinvestitionen überschritten bereits 13 Millionen Euro.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Prof. Dr. Wolfgang Methling, hat heute auf der sechsten Solarkonferenz die Klimaschutzmaßnahmen seines Bundeslandes bilanziert. Er wies darauf hin, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung schon 2002 bereits 23,7 Prozent betragen hat. Dank Landesförderung konnten die Bereiche Sonnenenergie, Deponie- und Klärgas und Biomassenutzung weiter ausgebaut werden.

Methling betonte insbesondere die günstigen Fördervoraussetzungen. Bezogen auf die Einwohnerzahl belegte Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2001 Platz eins mit 3,27 Euro je Einwohner und Jahr. Für das Jahr 2004 sollen voraussichtlich 4,5 Millionen Euro für investive Maßnahmen des Klimaschutzes zur Verfügung gestellt werden. Seit Inkrafttreten der Förderrichtlinie zum Klimaschutzkonzept 1997 konnten im Bereich des Umweltministeriums mehr als 140 Einzelvorhaben mit einem Fördervolumen von über 6,5 Millionen Euro realisiert werden. Die ausgelösten Gesamtinvestitionen überschritten bereits 13 Millionen Euro.

Allein im Jahr 2002 konnten mit der Bewilligung von knapp 1,9 Millionen Euro Fördermitteln Investitionen in Höhe von 4,5 Millionen Euro ermöglicht werden. Dabei lag der Schwerpunkt mit einem Anteil von knapp 50 Prozent im Bereich der Fotovoltaik. Darüber hinaus wurden Mittel bereitgestellt für die energetisch modellhafte Gebäudesanierung wie z.B. die Errichtung des Solarzentrums Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Schwerpunkte waren der Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung, der Erdgaseinsatz im Verkehrsbereich und Projekte im Bildungsbereich.

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