Netzdienste Rhein-Main GmbH

Mainova und Stadtwerke Hanau führen Netze zusammen

Die Frankfurter Mainova und die Stadtwerke Hanau haben ihre Netze in der gemeinsamen Netzdienste Rhein-Main GmbH zusammengelegt. Die gemeinsame Netzgesellschaft betreut die Strom-, Erdgas- und Wassernetze zwischen Niedernhausen bei Wiesbaden im Westen und Rodenbach-Niederrodenbach im Osten.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Hanau (red) - Zum 1. Juli 2005 nehmen mehr als 1000 Mitarbeiter aus den Netzbereichen der regionalen Stromversorger Mainova AG und der Stadtwerke Hanau (SWH) ihre Arbeit in der gemeinsamen Netzgesellschaft auf. Unter dem Namen "Netzdienste Rhein-Main GmbH" wird das neue Unternehmen als Tochtergesellschaft der beiden Versorgungsunternehmen firmieren.

Ewald Woste, Vorstandsvorsitzender der Mainova, freut sich, dass sich die Stadtwerke Hanau für das gemeinsame Modell entschieden haben: "Die Prüfung der Synergiepotenziale in der Netzbewirtschaftung hat klare Kostenvorteile für unsere Unternehmen aufgezeigt." Der Mainova-Chef ist überzeugt, den Kostendruck im weiteren Regulierungsprozess nur mit größeren Einheiten auffangen zu können. "Wir werden auch weiterhin mit potenziellen Partnern reden und überlegen, wo man sich gegenseitig ergänzen und wo man Kosten gemeinsam optimieren kann", blickt Ewald Woste nüchtern in die Zukunft.

"Aus unserer Sicht war die Entscheidung für eine gemeinsame Netzbetriebsgesellschaft die einzig richtige Konsequenz als Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Versorgungswirtschaft und auf die Anforderungen, die die Bundesnetzagentur an die Netzeigentümer stellt", kommentierte auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky, gleichzeitig Vorsitzender des Aufsichtsrats der SWH.

Die gemeinsame Netzgesellschaft betreut die Strom-, Erdgas- und Wassernetze von Mainova und SWH zwischen Niedernhausen bei Wiesbaden im Westen und Rodenbach-Niederrodenbach im Osten. Das jeweilige Versorgungsunternehmen bleibt Eigentümer seines Netzes.

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