Mainova schließt Beratungszentren

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Nachdem das Beratungsaufkommen seit Monaten stark zurück gegangen ist, musste sich die Mainova AG zu einem gravierenden Schritt entschließen: In den nächsten Wochen werden die Beratungszentren in Höchst (11. Februar) und Oberursel (29. Februar) ihren Betrieb einstellen. Der technische Bereich des Standortes Oberursel - unter anderem Ansprechpartner für örtliche Installationsunternehmen - wird zwei Wochen später, am 10. März, geschlossen. "Zuletzt hatten wir lediglich noch drei bis fünf Kunden am Tag. Damit lässt sich unser Vor-Ort-Engagement nicht mehr wirtschaftlich betreiben", erklärt Wolfgang Janik, Beratungszentren-Zuständiger, den Grund für die Entscheidung.


Die Ursache: Nachdem die Mainova AG im Oktober vergangenen Jahres die Verbrauchsabrechnung für die Erdgaskunden auf die Main-Kraftwerke AG in Frankfurt-Höchst übertragen hat, gingen die Kundenbesuche in den beiden Mainova-Standorten in Höchst und Oberursel schlagartig zurück. Kamen vorher bis zu 50 Leute pro Tag mit Fragen zur Abrechnung oder allgemein zur Energieversorgung, so blieben die Mainova-Mitarbeiter nach der Umstellung der Abrechnung praktisch beschäftigungslos. Die beiden zuletzt in Höchst und Oberursel tätigen Mitarbeiter werden künftig das Team des Mainova-Beratungszentrums an der Frankfurter Hauptwache verstärken. Dieses steht allen Kunden und Interessenten von Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr sowie samstags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr offen.


Die Mitarbeiter des technischen Bereiches betreuen die Kunden und Installationsunternehmen künftig vom Standort Frankfurt, Solmsstraße 38, aus. Störungsmeldungen zum Gasnetz nimmt die Zentrale Störungsannahme unter der Rufnummer 069/701011 entgegen.

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