Mainova: 500 Kunden beziehen Ökostrom

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Seit Mitte vergangenen Jahres bietet der Frankfurter Stromversorger Mainova das Ökostrom-Produkt "ÖKaWe" an, das aus photovoltaischen Anlagen, Wasserkraft und Deponiegas gewonnen wird. Mainova garantiert, dass der Naturstrom auch wirklich aus regenerativen Energiequellen stammt und das überzeugt scheinbar: Mehr als 500 Kunden haben sich bereits dafür entschieden. Sie fördern damit die Herstellung von "grünem Strom". Mainova hat sich dieses Angebot im Herbst 1999 durch den TÜV Nord zertifizieren lassen. Gegenstand des Gutachtens ist neben der Prüfung der Herkunft des Öko-Stroms auch die Verwendung der Erlöse.


Für Strom aus regenerativen Quellen muss derzeit noch etwas tiefer in die Taschen gegriffen werden. ÖKaWe-Partner zahlen zu ihrem jeweiligen Arbeitspreis je Kilowattstunde zusätzlich 8 Pfennig (zzgl. MwSt.) mehr. Dabei können sie entweder ihren gesamten Stromverbrauch mit Naturstrom abdecken oder Bezugspakete von 500, 1000, 2000 und 3000 Kilowattstunden ordern. Kunden, die sich für ÖKaWe entscheiden, erhalten von Mainova ein Startpaket mit Informationen zum sparsamen Umgang mit Energie und zur praktischen Unterstützung eine Stromsparlampe.


Derzeit liegt die Mainova-Naturstrombeschaffung bei 55 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Davon stammen gut 70 Prozent aus den beiden Laufwasserkraftwerken der Staustufen Griesheim und Eddersheim, 29 Prozent aus der Verwertung von Deponiegas der ehemaligen Hausmülldeponie Buchschlag und geringe Mengen aus eingespeistem Photovoltaik-Strom. Rund 23.000 Haushalte könnten mit dieser Menge ganzjährig versorgt werden. Die momentan 500 abgeschlossenen ÖKaWe-Partnerschaftsverträge plus der in den letzten Tagen eingegangenen Anfragen repräsentieren eine Verbrauchsmenge von rund 700.000 Kilowattstunden, wobei zwei Drittel der Verträge den Gesamtstromverbrauch der Kunden abdecken.


Weitere Informationen unter www.mainova.de.

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