Statistik

Mai 2005: Mehr Rohöl importiert

Im Mai 2005 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,3 Millionen Tonnen).

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl betrug im Mai 273,91 Euro und lag damit um 21,3 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (225,88 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich somit im Mai auf 2,6 Milliarden Euro und lag damit um 496 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monats-Zeitraums Juni 2004 bis Mai 2005 mit der entsprechenden Referenzperiode Juni 2003 bis Mai 2004 stiegen die Rohöleinfuhren um 5,3 Prozent von 106,4 auf 112,0 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung in diesem Jahr mit 27,9 Milliarden Euro um 7,8 Milliarden Euro höher aus und der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag aktuell mit 249,48 Euro (vorher 188,80 Euro) im Schnitt um 32,1 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (38,8 Millionen Tonnen), Norwegen (18,4 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,3 Millionen Tonnen), Libyen (13,0 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,8 Millionen Tonnen). 29,2 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 21,3 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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