Märkische Stadtwerke gründen Energiehandelsgesellschaft

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Stadtwerke Altena, Kierspe, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Plettenberg, Werdohl und Hemer haben kürzlich die Gründung einer gemeinsamen Energiehandelsgesellschaft märkischer Stadtwerke mbH beschlossen. Eine Beitrittsoption erhielten die Elektromark Hagen und die Stadtwerke Schwerte. Zuvor hatten die Stadtwerke Hemer der Energie AG Iserlohn-Menden eine Absage zur Zusammenarbeit erteilt.


Das neue Unternehmen wird seinen Sitz in Altena haben. Als Geschäftsführer der neuen GmbH wurden Dirk Selle (Werdohl) und Wolfgang Struwe (Lüdenscheid) bestellt. Die Aufgabe der Energiehandelsgesellschaft ist der gemeinsame Einkauf von Energie, für die Gesellschafter auch der Vertrieb von Energie und alle damit verbundenen Leistungen. Dabei wird sich das gebündelte Energieangebot (Strom und Gas) zunächst an Industrie- und Geschäftskunden an unterschiedlichen Standorten im Märkischen Kreis richten. Die GmbH organisiert auch alle Durchleitungen von Strom und Gas durch die Netze ihrer Gesellschafter. Mit welchen Lieferanten zusammengearbeitet wird, soll erst im nächsten Jahr entschieden werden. Der Startschuss fällt am 1. Januar 2001.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strompreise

    BGH begründet Urteil zu Strom-Bundle-Tarifen

    Das Urteil stammt schon vom November letzten Jahres, jetzt erst liegt die ausführliche Begründung vor. Der Bundesgerichtshof hatte damals zugunsten der Stadtwerke Schwerdte und deren Ruhrpower-Paketen entschieden, die Strom, Gas, Wasser und Telefonie im Paket anboten. Unterlegene Klägerin war die Deutsche Telekom.

  • Strom sparen

    Mark-E: Marktstart 2002 wirtschaftlich erfolgreich

    Der Hagener Energieversorger Mark-E hat seinen Überschuss auf 9,2 Millionen Euro gesteigert. Deshalb schlagen Vorstand und Aufsichtsrat 13 Prozent Dividende vor. Der Stromverkauf stieg insgesamt um etwa vier Prozent auf 5,1 Milliarden Kilowattstunden. In diesem Geschäftsjahr soll die Marktposition weiter ausgebaut und das Kostenmanagement konsequent fortgeführt werden.

Top