LPX: Zweiter Versuch klappte

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
An der LPX Leipzig Power Exchange, der ersten deutschen Strombörse, wurden gestern bis zum Börsenschluss 1.836 Megawattstunden Strom gehandelt. Der Durchschnittspreis lag bei 17,13 Euro pro Megawattstunde. Der Handelsprozess, der bei der eigentlichen Premiere am Mittwoch wegen eines technischen Problems nicht abgeschlossen werden konnte, verlief nach Auskunft von Carlhans Uhle, Geschäftsführer der LPX, reibungslos. 12 Marktteilnehmer gaben ihre An- und Verkaufsgebote ab. Beim gestrigen Handel wurden Preise für jede Stunde des heutigen Freitags ermittelt. Dabei lag der höchste Preis bei 28,25 Euro pro Megawattstunde, der niedrigste bei 12,40 Euro/MWh.
Das könnte Sie auch interessieren
  • Ökostromerzeugung

    Windstille im Hochsommer: Der Strompreis steigt

    Obwohl zuletzt Rekordmengen an Solarstrom vermeldet wurden, hat das hochsommerliche Wetter einen Nachteil: Weil es so gut wie windstill ist, produzieren Windräder kaum Strom. Das führt dazu, dass der Strompreis an der Börse steigt. Gleichwohl exportiert Deutschland weiterhin Strom, vor allem in den Mittagsstunden.

  • Stromtarife

    Strompreise steigen wahrscheinlich um vier Prozent

    Auch für das kommenden Jahr müssen Verbraucher sehr wahrscheinlich mit einer Erhöhung der Energiekosten rechnen. Schon zum Jahreswechsel werden die Strompreise vermutlich um vier Prozent steigen. Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von ungefähr 4.000 kWh muss dadurch rund 35 Euro mehr zahlen als bisher.

  • Strom sparen

    Leipziger Strombörse startet Mitte Juni

Top