Unglück

LKW-Fahrer bei Unfall mit Überlandleitung schwer verletzt

Ein 49-jähriger LKW-Fahrer wollte gestern im hessischen Bad Arolsen die Teermaschine seines LKWs befüllen und berührte dabei mit der Mulde des Sattelaufliegers in zehn Metern Höhe eine Überlandleitung mit 10 000 Volt. Als er sein Fahrzeug verließ, erlitt er einen Stromschlag, der ihn in einen Graben schleuderte.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Bad Arolsen (ddp-hes/sm) - Lebensgefährliche Verletzungen hat sich ein Lkw-Fahrer in Bad Arolsen beim Kontakt mit einer Überlandstromleitung zugezogen.

Nach Polizeiangaben vom Donnerstag hatte der 49-Jährige die Teermaschine seines Lkw befüllen wollen und dazu die Mulde des Sattelaufliegers angehoben. Dabei berührte die Mulde in zehn Metern Höhe die Überlandleitung. Zwischen der 10 000 Volt führenden Leitung und dem Lkw bildete sich ein Lichtbogen.

Der 49-Jährige verließ daraufhin sein Fahrzeug, als er dieses jedoch erneut berührte, erlitt er einen Stromschlag. Dieser war so heftig, dass der Mann in einen Graben geschleudert wurde, wo er schwer verletzt liegen blieb. Ein Hubschrauber brachte ihn ins Klinikum Kassel.

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