Info-Besuch

Litauer Delegation besuchte OVAG

Mitglieder des Prüfungsausschusses für technische Berufe aus Litauen waren dieser Tage bei der Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG zu Gast, um sich dort über das duale Ausbildungssystem zu informieren. Grund: In Litauen lernen die Auszubildenden ausschließlich in der Schule - jetzt überlegt man, das deutsche System zu übernehmen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Über das duale Ausbildungssystem, das international einen hervorragenden Ruf genießt, informierte sich dieser Tage eine sechsköpfige Delegation aus Litauen bei der Oberhessische Versorgungsbetriebe AG. Die Mitglieder der Gruppe, die sich für sechs Tage in Hessen aufhielten, gehören in Litauen dem Prüfungsausschuss für technische Berufe an.

In Litauen ist das duale Ausbildungssystem unbekannt, dort lernen die Auszubildenden die praktischen Feinheiten ihrer zukünftigen Berufe direkt in der Schule, um von dort aus in die Industrie und die einzelnen Betriebe zu gehen. Allerdings wird in dem nordosteuropäischen Staat an verantwortlicher Stelle darüber nachgedacht, dass deutsche System zu übernehmen.

Unter Begleitung von Elke Ehlen, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg sowie ebenda Leiterin des Bereiches Aus- und Weiterbildung, besuchten die Litauer das Ausbildungszentrum der OVAG auf dem Gelände Bei der Warth in Bad Nauheim. Sowohl die gewerblichen Ausbilder standen für viele Fragen Rede und Antwort als auch die Auszubildenden selbst. Die Besichtigung der Photovoltaikanlage, ein Gespräch mit Gerhard Scheld, Sachgebietsleiter in der Personalverwaltung der OVAG sowie ein Film über den regionalen Energieversorger rundeten den Informationstag in Oberhessen ab.

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