LichtBlick zum kartellrechtlichen Verfahren gegen die Stadtwerke München

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Das kartellrechtliche Verfahren gegen die Stadtwerke München beginnt am kommenden Mittwoch mit einer mündlichen Verhandlung in Bonn. Ursache für dieses Verfahren ist die Weigerung der Stadtwerke München, der Hamburger LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH die ungehinderte Stromdurchleitung zu ihren Kunden im Münchener Stadtgebiet zu ermöglichen.


Heiko von Teschwitz, Geschäftsführer der LichtBlick, kommentierte das anstehende Verfahren wie folgt: "Im Kern geht es in diesem Verfahren um die Richtungsentscheidung, nach welcher Methode zukünftig Haushalts- und Gewerbekunden mit Strom versorgt werden können und damit um den weiteren Fortgang der Liberalisierung im Strommarkt. Wir rechnen fest damit, dass uns durch das Bundeskartellamt der Rücken gestärkt wird und die von uns geforderten, einfachen Verfahren zur Versorgung von Kunden über sogenannte Lastprofile festgeschrieben werden. Anders kann die im neuen Energiewirtschaftsgesetz geforderte Diskriminierungsfreiheit bei der Versorgung von Verbrauchern dieser Kundengruppe nicht gewährleistet werden."

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