LichtBlick-Strom jetzt auch in München

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Ab kommenden Montag werden auch in München Haushalte und Gewerbekunden mit dem umweltfreundlich erzeugten Strom von LichtBlick versorgt. "Endlich genießen auch die Bürgerinnen und Bürger der bayerischen Landeshauptstadt die gleichen Freiheiten und Rechte wie alle Stromkunden in Deutschland", so Heiko von Tschischwitz, Geschäftsführer des innovativen Hamburger Stromversorgers LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH. "Die gesetzeswidrigen Praktiken der Stadtwerke München gehören der Vergangenheit an. Jede Münchnerin, jeder Münchner hat jetzt die Möglichkeit, den besonders umweltfreundlich erzeugten Strom von LichtBlick zu beziehen und gleichzeitig den Geldbeutel zu entlasten."


Dem Angebot von LichtBlick war ein monatelanger Streit zwischen den Stadtwerken München und LichtBlick vorausgegangen. Die Stadtwerke München weigerten sich, die vor zwei Jahren gesetzlich festgeschriebene Marktliberalisierung in ihrem Versorgungsgebiet umzusetzen. Auf Initiative von LichtBlick leitete das Bundeskartellamt ein förmliches Missbrauchsverfahren gegen den Monopolisten ein. Das Verfahren fand bundesweit besondere Beachtung, weil es grundlegende Richtungsentscheidungen im liberalisierten Strommarkt betraf. "Nur aufgrund des Druckes, den das Bundeskartellamt und wir auf die Stadtwerke München ausgeübt haben, sind wir jetzt soweit, dass auch diese Bastion des Strommonopols gebrochen ist", so Heiko von Tschischwitz. "Von fairen Rahmenbedingungen kann trotzdem noch nicht die Rede sein. Die Stadtwerke München verlangen beispielsweise nach wie vor Wechselgebühren in Höhe von 49 Mark, obwohl dies nach Auffassung der Kartellbehörden gesetzeswidrig ist. Auch wenn wir diese prohibitiven Gebühren nicht an unsere Kunden weitergeben, so ist diese Situation doch charakteristisch für den gesamten Markt."

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