LichtBlick schließt Bilanzkreisvertrag mit der VEAG

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH hat heute einen sogenannten Bilanzkreisvertrag mit der Vereinigte Energiewerke AG (VEAG) abgeschlossen. Ein solcher Vertrag ist zwingende Voraussetzung, um Endkunden in den neuen Bundesländern auf Basis der Verbändevereinbarung II per Netznutzung versorgen zu können.


"Für uns ist es ein schöner Erfolg, für die Elektrizitätswirtschaft insgesamt ein Armutszeugnis", bilanziert Gero Lücking, Leiter Strombeschaffung- und -versorgung bei LichtBlick. "Fast drei Jahre nach Beginn der Liberalisierung und über ein Jahr nach Inkrafttreten der Verbändevereinbarung II - oder anders ausgedrückt: neun Monate vor Ablauf der Verbändevereinbarung II - beginnt mit unserem Bilanzkreisvertrag langsam die Umsetzung der Verbändevereinbarung II in den neuen Ländern. Dabei sind die Probleme vorprogrammiert: eine Umsetzung auf der Ebene des Übertragungsnetzbetreibers bedingt noch lange nicht ein Funktionieren bis hin zum letzten Verteilnetzbetreiber. Dies zeigen leider die Erfahrungen aus den alten Bundesländern. Nicht zuletzt dies zeigt, wie dringend rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen von Seiten des Gesetzgebers ergriffen werden müssen, damit endlich alle Verbraucher in gleichem Maße von den Vorteilen eines liberalisierten Marktes profitieren können", fordert Lücking weiter.


Wegen der besonderen Umweltfreundlichkeit des Stromangebots von LichtBlick haben sich LichtBlick und VEAG geeinigt, dass die Braunkohleschutzklausel, die ein weiteres Hemmnis für funktionierenden Wettbewerb in den neuen Ländern darstellt, nicht zur Anwendung kommt.

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