LichtBlick liefert jetzt auch in die neuen Bundesländer

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com
VEAG und LichtBlick haben sich geeinigt: Ab sofort können auch alle ökologisch interessierten Verbraucher in den neuen Bundesländern den umweltfreundlich erzeugten Strom des Hamburger Ökostromanbieters LichtBlick beziehen. Die Einigung sieht vor, dass die Braunkohleschutzklausel für den Strom von LichtBlick keine Anwendung findet. Mit Verweis auf die Braunkohleschutzklausel verweigert die VEAG nach wie vor anderen Anbietern die direkte Versorgung von Endkunden in den neuen Bundesländern.


"Jede saubere Kilowattstunde LichtBlick-Strom in den neuen Bundesländern verdrängt jetzt eine Kilowattstunde klimaschädlichen Strom der VEAG", freut sich Torsten Niemann, Vertriebsleiter bei LichtBlick. LichtBlick steigt ab März in die Versorgung der Kunden in den neuen Bundesländern per Netznutzung ein. Mit Netzbetreibern, die mehr als drei Viertel der Fläche der neuen Bundesländer abdecken, sind die notwendigen Verträge geschlossen. "Die Verhandlungen mit den Netzbetreibern in den östlichen Bundesländern zeigen die schleppende Umsetzung der Strommarktliberalisierung in Deutschland. Obwohl die sogenannte Verbändevereinbarung II seit 1.1.2000 bundesweit angewandt werden sollte, wird in den neuen Ländern eine nicht zu akzeptierende Mischform zwischen Verbändevereinbarung I und II praktiziert", kritisiert Gero Lücking, Leiter Strombeschaffung- und Versorgung bei LichtBlick. "Es gibt keinen sachlichen Grund für diese Sonderrolle und diese verzögerte Umsetzung."


Weitere Informationen unter www.lichtblick.de.

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