Herbstzeit

Lenkdrachen - Vorsicht vor Stromleitungen

Bunte Blätter, Sonne und Wind - beste Voraussetzungen, um den selbstgebastelten oder auch gekauften Lenkdrachen im Freien fliegen zu lassen. Doch Vorsicht ist geboten in der Nähe von Stromleitungen, denn hier kann es zu schlimmen Unfällen kommen. Auch ein aufziehendes Gewitter ist nicht zu unterschätzen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Wiesbaden (red) - Wer einen Lenkdrachen besitzt, weiß, der Herbst eignet sich am besten, um den Drachen im Wind fliegen zu lassen. Doch die seit ein paar Jahren wieder richtig angesagte Freizeitbeschäftigung bringt trotzt aller Harmlosigkeit einige Risiken mit sich, die oft unterschätzt werden.

Nähe von Stromleitungen sollte man meiden

So kann es beispielsweise zu verheerenden Unfällen mit schwersten Folgen kommen, wenn der Drache in Kontakt mit einer Stromleitung kommt, darauf weist die ESWE Netz GmbH derzeit hin. Besser ist es deshalb, sich von vorneherein einen Platz zu suchen, der ausreichend Abstand zu Strommasten und - leitungen gewährt. Als Mindestabstand sollte man ungefähr 600 Meter rechnen. Darüber hinaus sollte die Drachenschnur nicht länger als 100 Meter sein.

Lenkdrachen bei Gewitter besser einpacken

Eine weitere Gefahr droht bei Gewitter. Daher sollte man, sobald das Unwetter heraufzieht, den Drachen besser einpacken und nach Hause gehen. Wenn der Lenkdrachen doch mal in einer Leitung landet, dann am besten die Schnur sofort loslassen, damit man keinen Stromschlag bekommt. Auch sollte man nie versuchen, den Drachen selbst aus einer Überlandleitung zu berfreien. Besser ist es, man ruft bei der zuständigen Netzleitstelle an.

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