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Leipzig veranstaltete internationalen Kongress zum Strukturwandel des Energiesektors

Über 600 Gäste aus 52 Ländern nahmen am ersten Internationalen Kongress "Restructuring the Energy Sector in Transition Countries - Lessons Learned and Challenges Ahead" in Leipzig teil. Johannes Linn, Vizepräsident der Weltbank in Washington und Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, eröffneten gestern den Kongress.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Ziel des Kongresses war es, die Erfahrungen der ostdeutschen Bundesländer beim Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft im Energiesektor transparent und nutzbar für die Länder Mittel- und Osteuropas zu machen, die einen ähnlich fundamentalen Wandel ihrer Energiewirtschaft zu bewältigen haben. Unter den hochkarätigen Podiumsgästen waren Ingrid Matthäus-Maier (KfW), der Mongolische Minister für Infrastruktur Jigjid Byamba, Bessim Islami (Vorsitzender der nationalen Behörde für Energie in Albanien) und Igor Velikopolski, Marktentwicklungsleiter der Unified Energy System of Russia (RAO UES).

Die Veranstaltung beinhaltete Themen wie "Preise und Regulierungsbehörden", "Strategien zur Reform des Energiesektors", "Die sozialen Auswirkungen der Umstrukturierung in der Energiebranche", "Die ostdeutschen Erfahrungen auf dem Weg in den liberalisierten Markt". Der zweite Tag widmete sich Finanzierungsthemen und den erneuerbaren Energien. Außerdem diskutierten die Teilnehmer in 28 Workshops über praktische Erfahrungen bei der Umstrukturierung der Energiewirtschaft.

Die Transformation des Energiesektors im Osten Deutschlands gilt als eine Art Masterplan für den marktwirtschaftlichen, technischen und zugleich organisatorischen Umbau einer landesweiten Energiewirtschaft. Die ostdeutschen Energieunternehmen hätten in der Praxis unter zunehmendem Wettbewerbsdruck diese Aufgaben gelöst und könnten ihre Erfahrungen an Branchennachbarn weiter geben, die sich bereits in der Transformationsphase befinden oder auf dem Weg dorthin sind. "Restructuring the Energy Sector" ist von der Stadtwerke Leipzig GmbH und der VNG-Verbundnetz Gas AG initiiert worden.

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