Kooperation

Leipzig bekommt "Russisch-Deutsches Institut für Energiepolitik"

In Leipzig wurde heute das "Russisch-Deutsche Institut für Energiepolitik" gegründet. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sollen die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften der Energiewirtschaft, gemeinsame Forschungsvorhaben und Publikationen sein. Initiator und Hauptsponsor der Kooperation ist die VNG.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (ddp-lsc/sm) - In Leipzig gibt es künftig ein "Russisch-Deutsches Institut für Energiepolitik". Vertreter der Universität Leipzig und der Universität "Moskauer Staatliches Institut für internationale Beziehungen des Außenministeriums Russlands" unterzeichneten am Donnerstag in der Messestadt eine entsprechende Absichtserklärung.

Nach Angaben von Valerij Iwanowitsch Salygin, Direktor des Moskauer Instituts für Energiepolitik und Diplomatie, ist die Gründung des Instituts ein erster praktischer Schritt der beiden Hochschulen, die vom russischen Präsidenten Wladimir Putin und Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) angeregte Partnerschaft auf dem Gebiet der Energiewirtschaft mit Leben zu füllen. Initiator und Hauptsponsor der Kooperation sei die Verbundnetz Gas (VNG) AG.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sollen die Aus- und Weiterbildung von Fachleuten der Energiewirtschaft, gemeinsame Forschungsvorhaben und Publikationen sein. Das Institut soll bereits im Herbst seine Arbeit aufnehmen.

Das "Moskauer Staatliche Institut für internationale Beziehungen des Außenministeriums Russlands" gilt den Angaben zufolge als "Eliteschmiede" für Führungskräfte der russischen Energiewirtschaft. Russland ist zudem ein wichtiger Energielieferant für Deutschland. Allein die VNG bezieht die Hälfte ihres Erdgases aus dem Land.

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