Lebensgefahr

Landwirtschaftliche Maschinen: Kollisionsgefahr mit Leitungsnetz

Gerade in der Landwirtschaft kommen sehr hohe Maschinen zum Einsatz, wobei die Gefahr besteht, dass diese mit dem Leitungsnetz in Berührung geraten, so die OVAG. Das Netz befinde sich zu großen Teilen auf und in der Nähe von landwirtschaftlichen Flächen. Darum sollte immer ein Sicherheitsabstand von drei Metern eingehalten werden.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Vogelsbergkreis (red) - Immer größere, immer höhere Maschinen kommen in der Landwirtschaft zum Einsatz, um die Ernte – gerade in der jetzigen Jahreszeit – zu optimieren. In manchen Fällen ragen diese Maschinen gar bis zu fünfeinhalb Meter in die Höhe. Für die Landwirte sind diese "modernen Giganten" mittlerweile eine Notwendigkeit, um betriebswirtschaftlich ein gutes Ergebnis erzielen zu können.

Die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG) allerdings warnt davor, dass diese Maschinen mit den rund 1000 Kilometern des Mittelspannungs-Freiluftnetzes kollidieren könnten, gerade weil sich das Netz überwiegend auf oder in der Nähe von landwirtschaftlich genutzten Flächen befinde. Gesetzliche Vorgaben forderten zwar einen Mindestabstand zu einer in Betrieb befindlichen Freileitung von drei Metern, jedoch bestehe bei der neuen Generation von Nutzmaschinen immer die Gefahr einer ungewollten Annäherung an die Freileitungen. "Eine Unterschreitung dieses Abstandes", warnt Werner Hasenau, Leiter Netz bei der OVAG, "ist lebensgefährlich."

Werner Hasenau bittet alle Arbeitgeber, auch jene, die beispielsweise in der Baubranche tätig sind, die Fahrzeugführer noch einmal auf die Wichtigkeit des Sicherheitsabstandes hinzuweisen. Für alle Fragen zu diesem Thema steht die OVAG-Netzleitstelle unter der Rufnummer 06031-821622 rund um die Uhr zur Verfügung.

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