Lahmeyer Hauptversammlung beschließt Verschmelzung auf RWE

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Die ordentliche Hauptversammlung der Lahmeyer AG hat heute in Mannheim die Verschmelzung des Unternehmens auf die RWE AG beschlossen. Die Aktionäre stimmten dem am 5. Oktober 1999 von beiden
Unternehmen vorgelegten Verschmelzungsvertrag mit 99,62 Prozent mehrheitlich zu. Die RWE AG ist mit rund 98 Prozent an der LAHMEYER AG beteiligt, die übrigen Anteile befinden sich im Streubesitz.


Mit Wirksamwerden der Verschmelzung gehen die Lahmeyer-Beteiligung an der Heidelberger Druckmaschinen AG, der TESSAG Technische Systeme & Services AG sowie den Energieversorgungsunternehmen auf die RWE AG über. So sind zugleich die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die energiewirtschaftlichen Aktivitäten im RWE-Konzern in der RWE Energie
AG zusammengefasst werden können.


Anfang des neuen Jahres sollen wesentliche Aktivitäten der NUKEM GmbH von TESSAG übernommen werden. Damit sind dann alle Dienstleister und Systemanbieter im energienahen Bereich in der neu erstandenen TESSAG gebündelt. TESSAG gehört in der neuen Strategie mit dem Fokus Multi Energy/Multi Utility zum Kernbereich des RWE-Konzerns und umfasst 18.000 Mitarbeiter in über 100 Ländern sowie 2,5 Milliarden Euro Umsatz.

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