Personalie

Kremendahl wieder Aufsichtsratsvorsitzender der Wuppertaler Stadtwerke

In dieser Woche traf sich der Aufsichtsrat der Wuppertaler Stadtwerke erstmals bei den Partnern in Velbert. Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Gericke wurde dabei vom Wuppertaler Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl abgelöst. Zudem wurde das Gremium um vier Teilnehmer aus Velbert ergänzt, sie haben allerdings kein Stimmrecht.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

In der Sitzung des Aufsichtsrats der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) in dieser Woche ist der Stadtverordnete Klaus Gericke von seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender zurückgetreten. Die Aufsichtsratsmitglieder wählten daraufhin Oberbürgermeister Dr. Hans Kremendahl zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender wurde Markus Schlomski, der in dieser Funktion den scheidenden Betriebsratsvorsitzenden Bodo Lange ersetzt. Neu in den Aufsichtsrat rückte für die Arbeitnehmervertreter Andreas Scheidt (WSW) nach.

Im Rahmen der wechselseitigen Beteiligung mit den Stadtwerken Velbert wurde das Aufsichtsgremium der WSW zudem um vier Teilnehmer aus Velbert ergänzt. Die neuen Mitglieder haben beratende Funktion, jedoch kein Stimmrecht. Für die Arbeitgeberseite nehmen künftig Hans-Joachim Wagner (CDU) und Wolfgang Werner (SPD) an den Aufsichtsratssitzungen teil, für die Arbeitnehmerseite Andreas Hofestädt (Stadtwerke Velbert) und Peter Schneider (ver.di).

Die Aufsichtsratssitzung fand erstmals in der Geschichte der Wuppertaler Stadtwerke bei den Partnern in Velbert statt. Damit wollte der Aufsichtsrat der WSW AG nicht nur die Partnerschaft mit den Stadtwerken Velbert unterstreichen, sondern auch ein Signal für mögliche weitere horizontale Partner im Rahmen der Regionalisierungsstrategie setzen.

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