Projekt

Kreditinstitute: Wissen zu nachhaltigen Energiekonzepten ausbauen

Besonders in kleinen und mittleren Kreditinstituten fehlt es oft an ausreichendem Wissen, Kreditanträge für vielversprechende Konzepte zu erneuerbaren Energien oder Energieeinsparung umzusetzen. Die Lösung des Problems: Unabhängige Institutionen, die ihr Wissen zur Verfügung stellen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Osnabrück (ots) - Wenn Unternehmer bei Kreditinstituten vorsprechen, um sich für die Umsetzung vielversprechender Konzepte zu erneuerbaren Energien und Energieeinsparung Geld zu leihen, können Banken diese Ansprache häufig nicht wechseln: Besonders in kleinen und mittleren Kreditinstituten fehlt es oft an ausreichendem Wissen. Kreditanträge werden abgelehnt, ökologisch wünschenswerte Projekte nicht verwirklicht.

Unabhängige Institutionen, die ihr Wissen zur Verfügung stellen, könnten eine Lösung dieses Problems sein. Das jedenfalls ist ein zentrales Ergebnis des dreijährigen Projektes "Coaching zur Finanzierung von nachhaltigen Energieprojekten" von BASE (Basel Agency for Sustainable Energy) und der Canopus Stiftung aus Freiburg, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 100 000 Euro gefördert wurde. Ein großes Problem der nachhaltigen Energiebranche sei, dass die Technologien bei Finanzinstituten "noch wenig bekannt sind und sich die Kapitalgeber bei der Prüfung und Risikoabschätzung sicherlich schwerer tun als bei anderen Industrien," betonte Dr. Fritz Brickwedde, DBU-Generalsekretär, dabei in seiner Eröffnungsrede.

"Gerade für die kleinen und mittleren Banken, die eigentlich die erste Adresse für die mittelständisch geprägten Unternehmen aus dem nachhaltigen Energiesektor sind, müssen kostengünstige Beratungsmöglichkeiten aufgebaut und die Angebote der schon vorhandenen Institutionen wie zum Beispiel Energieagenturen auch von Banken mehr genutzt werden", forderte auch Virginia Sonntag-O'Brien, Direktorin von BASE.

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