E-Business

Kraftwerke bequem im Internet bestellen

Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat die zunehmende Internetnutzung im europäischen Kraftwerksanlagenbau untersucht. Die Studie "Internet Strategies in the European Power Generation Equipment Market" ist jetzt erhältlich.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Mit der zunehmenden Internetnutzung weitet sich auch das E-Business im europäischen Kraftwerksanlagenbau aus. Hauptwachstumsfaktor ist laut einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan das enorme Kostensenkungspotenzial für die Erstausrüster (OEMs). Investitionen in die Daten- und Übertragungssicherheit sowie die Einführung mobiler Internetzugänge sorgen für zusätzliche positive Impulse.


Bei weitem stärkstes Marktsegment sind derzeit die International Multiple Segment OEMs (IMS-OEMs), Anbieter eines breiten Spektrums von Anlagen und Dienstleistungen weltweit. Allein in diesem Bereich sollen die Umsätze aus Online-Einkauf und Online-Absatz von 600 Millionen US-Dollar im Jahr 2000 auf 18,41 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 zulegen. Viele IMS-OEMs investieren derzeit aktiv in den Aufbau eigener elektronischer Marktplätze. Im Absatzbereich konzentrieren sich die IMS-OEMs, allen voran GE Power mit GEPartsEdge, zunächst auf die Anschlussmärkte. Darüber hinaus bieten einige führende IMS-OEMs schon Tools für die Online-Konfiguration von Kraftwerksanlagen an.


Im Segment der Focused Product Group OEMs (FPG-OEMs), Anbieter die global, aber nur in speziellen Teilmärkten aktiv sind, haben im Jahr 2000 einige Unternehmen mit dem Online-Einkauf begonnen, während andere zunächst abwarten, bis mehr Erfahrungen mit E-Procurement vorliegen. Auch der Online-Absatz steckt bei den meisten FPG-OEMs noch in den Kinderschuhen. Einige Unternehmen planen den Aufbau eigener Marktplätze, die sie mit ihren wichtigsten Kunden und in Zukunft mit sämtlichen Gliedern der Lieferkette verbinden sollen.


Weitere Informationen zur Studie "Internet Strategies in the European Power Generation Equipment Market" (Report 3636) unter www.frost.com. Die Studie kostet 5000 Euro.

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