KWK im Blickpunkt

Kraft-Wärme-Kopplung - Gibt es überhaupt einen Ausbau?

Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung und das Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik der Mercator-Universität Duisburg veranstalten am 25. Juni das zweite KWK-Symposium "Kraft-Wärme-Kopplung, die wichtigste Säule im Klimaschutz - wie sieht die Zukunft aus?". Dabei werden neue Konzepte und Technologien vorgestellt.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Ein deutlicher Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung bei der Stromproduktion ist für die Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen unerlässlich. Die KWK-Technologie sollte eigentlich - so die erklärte Absicht der Bundesregierung - die jährlichen Kohlendioxid-Emissionen bis zum Jahr 2010 um 23 Millionen Tonnen reduzieren. Ist dieses Ziel aber mit dem neuen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz erreichbar?

Um dieser Frage nachzugehen, veranstaltet das Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik der Mercator-Universität Duisburg gemeinsam mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK) am Dienstag, den 25. Juni, das zweite KWK-Symposium "Kraft-Wärme-Kopplung, die wichtigste Säule im Klimaschutz - wie sieht die Zukunft aus?"

Während der B.KWK auf seinen Workshops in Berlin, München und Frankfurt gezielt darauf eingeht, wie das neue KWK-Gesetz optimal für die Unternehmenspraxis genutzt werden kann, werden in Duisburg die Auswirkungen des KWKModG beleuchtet und neue, innovative Konzepte und Technologien zur Kraft-Wärme-Kopplung vorgestellt.

Nach der Eröffnung wird Prof. Dr. Klaus Traube einen Überblick über die Marktsituation und die Förderpolitik der KWK in Europa geben. Die Auswirkungen des KWKModG bei den Herstellern wird Gerd-Dieter Krieger vom VDMA skizzieren. Knut Schrader von der BET Aachen beschreibt die Probleme bei der Umsetzung des Gesetzes und Prof. Dr. Achim Dittmann, TU Dresden, widmet sich der Zertifizierung von KWK-Strom. Der erste Block wird mit einem Bericht von Karl P. Kiessling, Firma Senertec, über das Potenzial von KWK-Anlagen bis 50 kW abgeschlossen.

In einem zweiten Block werden folgenden Themen behandelt: Vergasung von Biomasse für Motor-BHKW; Brennwerttechnik für BHKW mit hohen Rücklauftemperaturen; Perspektiven der Brennstoffzelle im KWK-Einsatz; KWK mit Stirling-Motoren sowie das Entwicklungspotenzial von Verbrennungsmotoren.

Die Teilnehmer der Tagung sind bereits am Vorabend des Symposiums ins Mercator-Haus der Universität Duisburg eingeladen. Dort wird Dr. Edmund Baer von den Stadtwerken Duisburg die aktuelle Situation der KWK in Duisburg skizzieren. Jörg Schindler von der Bölkow-Systemtechnik wird zudem über die Reichweite von Öl- und Gas referieren.

Weiterführende Links
  • Programm und Infos gibt es beim Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung:
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