Herausforderungen

Kongress: "Finanzkultur in der Nachhaltigen Energiewirtschaft"

Kapitalbedarf, Standortfragen, neue Projekttypen und Technologien - in der Branche der erneuerbaren Energien ist nachhaltiges und wirtschaftliches Denken gefragt. Im Rahmen des "energiewerkkongresses" im Juli in München werden Lösungsstrategien vorgestellt und diskutiert. Renommierte Referenten haben bereits zugesagt.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Erneuerbare Energien und Effizienztechnologien sind klimafreundlich und attraktive Investitionsanlagen. Allerdings: Zunehmender Kapitalbedarf, internationale Standorte, neue Projekttypen und Technologien müssen finanziert werden - dies erfordert nachhaltiges und wirtschaftliches Denken. Der "energiewerkkongress", der am 16. und 17. Juli im Hilton München Park Hotel unter dem Motto "Finanzkultur in der Nachhaltigen Energiewirtschaft" stattfindet, will Entscheidern aus der Finanz- und Energiewirtschaft Einblicke in Lösungsstrategien der Nachhaltigen Energiewirtschaft präsentieren. Der Kongress setzt sich eigenen Angaben zufolge zum Ziel, die wirtschaftliche, politische und soziale Basis der Nachhaltigen Energiewirtschaft zu verbreitern und dauerhaft zu machen.

Den Auftrag zur Veranstaltung hat das Kuratorium der Stiftung Energiewerk gegeben. Dem Kuratorium gehören die Bundestagsabgeordneten Dr. Axel Berg (Sprecher der Enquête-Kommission für Energie), Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker (Gründer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und Mitglied im Club of Rome) sowie Dr. Hermann Scheer (Vorsitzender des World Council for Renewable Energy) an. Der Auftrag wird ausgestaltet vom Beirat des energiewerk energy index eedex.

Auf dem energiewerkkongress wird den Teilnehmern ein "über den Rahmen des Üblichen" hinaus gehender Einblick in die finanziellen Strukturen, Potenziale und Ziele, Herausforderungen und Lösungen der Nachhaltigen Energiewirtschaft präsentiert. Insofern sieht sich der "energiewerkkongress" ausgelegt auf "eine kritisch-gesamthafte Darstellung und Selbstdarstellung der Nachhaltigen Energiewirtschaft mit dem ökonomischen Ziel einer transparenten Marktdarstellung und schließlich dem politischen Ziel des nachhaltigen Klimaschutzes".

Der Teilnehmer-Kreis soll breit gestreut sein - angesprochen werden Entscheider aus Finanzierungsinstitutionen, verantwortliche Akteure aus der Branche der Nachhaltigen Energiewirtschaft und freilich auch Politiker.

Als Referenten stehen unter anderem Prof. Dr. Peter Hennicke (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH), Prof. Dr. Fritz Varenholt (RePowerSystems AG, Mitglied im Rat für Nachhaltige Energiewirtschaft), Johannes Lackmann (Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien), Dr. Hermann Scheer und Hans-Josef Fell (forschungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen) fest.

Zudem bietet der energiewerkkongress den Teilnehmern und Referenten ein eigens entwickeltes internetgestütztes "Networking Programm" an, welches Geschäftsanbahnungen forcieren soll: Das System identifiziere und verbinde potenzielle Geschäftspartner anhand von Interessensprofilen.

Das detaillierte Programm des energiewerkkongress über den Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH, Telefon 0711-6194677, erhältlich.

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