In Berlin

Konferenz: PRIVATE meets PUBLIC

Public-Private-Partnerships (PPP) werden in zunehmendem Maße in ganz Europa umgesetzt, vielfach aus Gründen knapper öffentlicher Kassen. Jedoch steckt mehr dahinter als die bloße Nutzung neuer Geldquellen: PPP ermöglicht neben der Erschließung neuer Finanzierungsmöglichkeiten den Zugang zu Know-how und Effizienz der Privatwirtschaft.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin hat durch die Vermittlung der Berliner Energieagentur bereits mehr als 400 öffentliche Gebäude gemeinsam mit privaten Energiesparpartnern modernisiert und garantierte Einsparungen erzielt. Weitere Städte und Länder sind diesem Beispiel erfolgreich gefolgt. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Berliner Energieagentur – selbst ein Unternehmen in Public-Private-Partnership – aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens am 8. und 9. September 2003 einen internationalen Kongress mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Erwartet werden u. a.. Michel Barnier (EU-Kommissar für Regionale Politik und Reform der Institutionen), Umweltminister Jürgen Trittin und der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit.

Erörtert wird, welche PPP-Modelle sich bewährt haben und welche Vorraussetzungen existieren, um PPP als Instrument im Umweltschutz einzusetzen aber auch wie öffentliche Interessen in PPP-Projekten gesichert und gleichzeitig die Attraktivität für den privaten Sektor erreicht werden können.

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