Vorgelegt

Kompromiss im Streit um Solarförderung in Sicht

Im Streit um die Kürzung der Solarförderung zeichnet sich ein Kompromiss ab. So soll offenbar die bisherige Größenkategorie für Anlagen erhalten bleiben, die man eigentlich abschaffen wollte. Vor allem wegen des möglichen Wegfalls einer Zwischengröße gibt es in der Branche große Befürchtungen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (AFP/red) - "Wir sind auf einem guten Weg", sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der "Leipziger Volkszeitung" vom Montag. Unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtete die Zeitung, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hätten sich mit dem Bundesumweltministerium auf einen gemeinsamen Vorschlag geeinigt, der nun im Vermittlungsausschuss beraten werden soll.

Problem mit Solaranlagen in Zwischengröße

Der Kompromiss sieht demnach vor, eine Größenkategorie für Solaranlagen wieder einzuführen, die eigentlich wegfallen sollte. Für Anlagen dieser Größe würde die Kürzung ansonsten besonders hoch ausfallen. "Die Erhaltung der Zwischengröße wäre wichtig. Die Branche braucht Zuverlässigkeit", sagte Haseloff.

Länderkammer hatte Regierungspläne gestoppt

Der Bundesrat hatte die Regierungspläne zur drastischen Kürzung der Solarförderung am 11. Mai gestoppt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Die Länderkammer forderte aus Sorge um die Solarbranche und tausende Arbeitsplätze eine grundlegende Überarbeitung der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Der Vermittlungsausschuss tritt das nächste Mal am 27. Juni zusammen, um unter anderem zu diesem Thema nach einem Kompromiss zu suchen.

Mit Photovoltaik-Rechner die Kosten für eine Solaranlage überschlagen

Die Vorstellung von einer sicheren und langfristigen Energieversorgung mittels einer Solaranlage reizt immer mehr Hausbesitzer. Doch wie gut geeignet ist das jeweilige Dach für die Solarnutzung? Mit dem Photovoltaik-Rechner von Strom-Magazin.de lässt sich das ganz einfach herausfinden und eine erste Prognose über die zu erwartende Leistung der Anlage erstellen. Dazu müssen verschiedene Daten wie Dachneigung oder Standort in den Rechner eingetragen werden, der dann (kostenfrei) die Sonneneinstrahlung und Ertrag der Photovoltaik-Anlage errechnet.

Der Photovoltaik-Rechner berücksichtigt dabei auch die staatliche Einspeisevergütung, die jährlich zu erwarten wäre. Das ist wichtig, weil sie einen zusätzlichen Gewinn zur Einsparung im Eigenverbrauch darstellt und von Region zu Region sehr unterschiedlich ausfallen kann. Dem Eigenverbrauch, der sich zum Beispiel an der letzten Stromrechnung ablesen lässt, wird die mögliche Leistung einer Photovoltaik-Anlage gegenübergestellt. So ist schnell ersichtlich, ob der eigene Strombedarf mittels Solarenergie gedeckt werden und noch Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden kann.

Quelle: AFP

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