Kommunale Energieallianz soll dagegen halten

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Sozusagen als Gegengewicht zur geplanten Veba/Viag-Fusion und dem Energieriesen RWE will der Dortmunder VEW-Konzern eine kommunale Energie-Allianz ins Leben rufen. Mit der Gründung einer Deutschen Energie Union soll Stadtwerken im Preiswettbewerb eine Alternative zu Notverkäufen und Stilllegungen geboten werden. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe. Auch eine Beteiligung der US-Gesellschaft Texas Utilities (Dallas) ist danach im Gespräch. Sie hat sich zusammen mit der VEW um die Beteiligungen von Baden-Württemberg und Stuttgart an der EnBW-Gruppe beworben.


Wie die Zeitung weiter berichtet hat VEW-Sprecher Jochen Draht derartige Überlegungen bestätigt. Die Identität und Selbstständigkeit der teilnehmenden Unternehmen bleiben erhalten. Das Konzept der VEW sieht vor, dass die jeweiligen Kommunen ihre Energiebeteiligungen bei der Deutschen Energie Union einbringen und damit zum Haupteigentümer der Allianz würden. Falls VEW bei EnBW und HEW zum Zuge komme, würden diese Unternehmen in das Modell einbezogen.

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