Kommentar: Beim Wechsel noch Abwarten

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Seit Montag ist der Strommarkt erneut in Unruhe: "19/19 - alles inklusive" heißt der Slogan, mit dem das viertgrößte deutsche Energieunternehmen, die Baden-Württembergische EnBW, ihre Yello-Strom-Offensive in der Öffentlichkeit plazierte. Zuvor hatte die Privatstrom-Kampagne der Essener RWE (größtes deutsches Energieunternehmen) Anfang August die Preise purzeln lassen. Doch obwohl die Tarife im Vergleich zu vorherigen Zeiten günstig erscheinen, rät das Strom-Magazin den Endverbrauchern derzeit noch abzuwarten. Denn: die neuen Angebote der Nummer zwei und Nummer drei auf dem deutschen Strommarkt stehen noch aus, und das Strom-Magazin erwartet, dass sowohl PreussenElektra als auch das Bayernwerk in den nächsten Wochen Stromtiefpreise ankündigen. Zudem steht am 1. Oktober 1999 die Verbändevereinbarung über die derzeit noch sehr problematische Stromdurchleitung an. Bis dahin ist es sinnvoll, noch abzuwarten oder sich aber wenigstens nicht längerfristig zu binden. Denn darin besteht beispielsweise der Nachteil des Yello-Strom-Angebots: Die Vertragslaufzeit beträgt ein Jahr und verlängert sich automatisch um sechs Monate, wenn der Vertrag nicht einen Monat vor Ende seiner Laufzeit gekündigt wird.


Annika Krisp

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