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Kohle und Kernenergie bleiben Hauptsäulen der Stromversorgung

Mehr als drei Viertel des gesamten Stroms in Deutschland wurden 2004 aus Kohle und Kernenergie erzeugt. Allein auf Kohle entfiel knapp die Hälfte der Erzeugung, meldete der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW). Der Anteil der Kernenergie blieb mit knapp 28 Prozent nahezu stabil.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Kohle und Kernenergie sind in Deutschland unverändert die Hauptsäulen der Stromversorgung. Sie deckten im vergangenen Jahr gut drei Viertel des Strombedarfs, berichtete der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) am Montag in Berlin.

Auf Kernenergie entfielen 27,8 Prozent, auf Braunkohle 25,6 Prozent und auf Steinkohle 22,3 Prozent. Während der Anteil der Kernenergie im Vorjahresvergleich geringfügig zulegte (plus 0,2 Prozent), gaben Braunkohle und Steinkohle (minus 0,2 beziehungsweise minus 1,7 Prozent) etwas nach. Erdgas behauptete Platz vier mit einem Anteil von unverändert 10,4 Prozent. Mineralölprodukte kamen auf 1,6 Prozent.

Der Beitrag aller erneuerbaren Energien stieg laut VDEW-Angaben um 1,5 Prozentpunkte auf 9,4 Prozent der Stromproduktion. Die Stromerzeugung aus Windkraft wuchs dabei von zuvor 3,3 auf 4,4 Prozent. Der Anteil aus regenerativer Wasserkraft nahm von 3,3 auf 3,7 Prozent zu. Erneuerbare Energien wie Biomasse, Müll und Photovoltaik steuerten 1,4 Prozent zur Stromerzeugung bei (plus 0,1 Prozent). Den restliche Anteil lieferten "sonstige Energieträger".

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