Glaubens- oder Überzeugungssache?

Kochen mit Gas oder Strom?!

Ist es eine Glaubens- oder eine Überzeugungssache? Viele Hobby- und vorallem Profiköche schwören auf das Kochen mit Gas, einfach weil die offene Flamme punktgenau reguliert werden kann. Andere können auf ihren Elektro-Backofen wiederum nicht verzichten. Ein Plädoyer für das Kochen mit Gas vom BGW.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Wenn die Küchenplanung ansteht, stellen sich viele Verbraucher die Frage, ob ein Gas- oder ein Elektroherd zum Einsatz kommen soll. Der Anschluss muss dabei kein entscheidendes Kriterium sein. Ist die Gas-Steckdose einmal installiert, dann lässt sich ein neuer Gasherd jederzeit auch ohne Fachmann flexibel ein und ausstöpseln, informiert jetzt der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW).

Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Erdgas-Kochgeräte gebaut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand der Gasherd Einzug in der breiten Bevölkerung. Seither haben sich in Deutschland im Zuge preiswerter Wohnungsmodernisierungen Elektrogeräte stärker durchgesetzt, allerdings ist bei Profi- und Hobbyköchen der Gasherd wie eh und je beliebt. Der wichtigste Grund dafür liegt in der offenen Flamme, die punktgenau reguliert werden kann. Verschiedene leistungsstarke Brenner sorgen dafür, dass sämtliche Kochgeschirre bis hin zum Wok mit Hitze versorgt werden.

Im Hinblick auf die jeweilige Küchensituation bieten Gasherde die gleichen Möglichkeiten wie Elektrogeräte. Es gibt Standgeräte sowie Einbau- und Unterbaulösungen. Besonders für gehobene Ansprüche gibt es attraktive Einbaukochmulden mit vielfältigen Brennertypen. Von der Gas-Elektro-Kombikochmulde bis hin zu Gas-Glaskeramikkochflächen reicht das Angebot. Wer auf den Elektro-Backofen nicht verzichten möchte, ist mit Kombigeräten gut beraten.

Mit Gas-Backöfen lassen sich je nach Gerät verschiedene Betriebsweisen nutzen, so unter anderem auch der Umluftbetrieb. Eine besondere Ausstattungsoption ist die Bratautomatik. Dabei werden gezielt in regelmäßigen Abständen extrem heiße Temperaturstöße von einem Infrarot-Strahlungsgrill an den Braten abgegeben. Nachdem sich dadurch die Poren des Fleisches geschlossen haben, wird die voreingestellte Temperatur automatisch geregelt.

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