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Klimaschutz bleibt Politikschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern

Auch in diesem Jahr bleibt der Klimaschutz ein wesentlicher Politikschwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern. Zur Unterstützung von Maßnahmen und Projekten zum Klimaschutz hat das Umweltministerium wieder 4,5 Millionen Euro Landes- und EU-Gelder zur Förderung von u.a. Solaranlagen, Erdgastankstellen und Wärmepumpen eingeplant.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit knapp 3,6 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln hat das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2003 insgesamt 33 Klimaschutzprojekte im Land gefördert. Zu den Empfängern der Zuwendungsbescheide gehörten unter anderem sieben Kommunen und elf Kirchengemeinden. Finanzielle Zuwendungen gab es für die Installation von 15 Photovoltaikanlagen, 20 solarthermischen Anlagen, zwei Erdgastankstellen und fünf Wärmepumpen. Mit den Fördermitteln wurden Gesamtinvestitionen von fast 6,1 Millionen Euro ausgelöst.

"Die Nutzung regenerativer Energien ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zum Schutz der Ressourcen des Landes. Deshalb bleibt der Klimaschutz auch im Jahr 2004 ein wesentlicher Politikschwerpunkt. Mecklenburg-Vorpommern nimmt zwar seit einigen Jahren bei der Nutzung erneuerbarer Energien einen Spitzenplatz in Deutschland ein. Dennoch werden derzeit weniger als 35 Prozent des im Land verfügbaren Potenzials genutzt. Es gibt also noch genügend Handlungsbedarf", erläuterte Umweltminister Dr. Wolfgang Methling heute in Schwerin. Zur Unterstützung von Maßnahmen und Projekten zum Klimaschutz habe das Umweltministerium in diesem Jahr etwa 4,5 Millionen Euro Landes- und EU-Gelder eingeplant.

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