Kühlen Kopf bewahren

Klimageräte können hohe Stromkosten verursachen

An heißen Sommertagen wächst bei vielen Verbrauchern der Wunsch nach einem Klimagerät. Doch wer mit einem solchen seine vier Wände kühl hält, muss sich auf eine deutlich höhere Stromrechnung gefasst machen, denn Klimageräte benötigen sehr viel Strom, wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) erklärt.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Ein durchschnittlich großes mobiles Raumklimagerät kann innerhalb eines Jahres rund 100 Euro Stromkosten verursachen, erklärt dena-Bereichsleiter Steffen Joest. Wer dennoch nicht auf die elektrische Klimatisierung verzichten will, sollte beim Kauf eines Klimagerätes auf den Stromverbrauch achten und nur Geräte mit der Energieeffizienzklasse A kaufen, um Stromverbrauch und Stromkosten im Griff zu behalten.

Fest installierte Klimageräte sparsamer als mobile

Beim Kauf von Raumklimageräten hat der Käufer die Wahl zwischen mobilen oder fest eingebauten Modellen. Mobile Geräte können flexibel in jedem Raum eingesetzt werden, benötigen aber ein geöffnetes Fenster, um die warme Luft abzuleiten. So strömt auch immer heiße Außenluft herein, die wieder gekühlt werden muss. Bei fest installierte Klimageräte kann hingegen auf ein geöffnetes Fenster verzichten werden. Daher arbeiten diese Geräte energie- und kosteneffizienter.

Abkühlung auch ohne Klimageräte und Stromverbrauch

Auch ohne ein Klimagerät lässt sich die Hitze aus den eigenen vier Wänden verbannen. Wer Fensterläden oder außen liegende Jalousien tagsüber geschlossen hält, sorgt dafür, dass sich die Wohnung weniger aufheizt. Außerdem lässt sich die kalte Nachtluft nutzen, um Räume zu kühlen.

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