Für energetische Sanierung

KfW verbessert Kreditkonditionen

Bundesregierung und KfW Förderbank haben die Konditionen in den drei Programmen "Gebäudesanierungsprogramm", "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen" verbessert und wollen so noch mehr Anreize zum Modernisieren und Sanieren geben.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (red) - Im Vorgriff auf das 25 Milliarden-Programm der Bundesregierung für Wachstum und Beschäftigung startet die Förderbank der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Förderbank) Verbesserungen und Vergünstigungen in ihrem Gebäudesanierungsprogramm und in den Programmen "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen."

"Wir verfolgen mit diesen Programmen drei Ziele", erläuterte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee. "Erstens geht es um Arbeit und Beschäftigung. Jede in den Gebäudebestand investierte Milliarde Euro sichert oder schafft rund 25.000 Arbeitsplätze im Bauhandwerk und Baugewerbe. Zweitens helfen wir, Energie einzusparen und die Energiekosten beim Wohnen zu senken. Die Durchschnittskosten für Heizung und Warmwasser liegen nach Berechnungen des Deutschen Mieterbundes für eine durchschnittlich große Wohnung von 85 Quadratmetern bei über 70 Euro pro Monat mit steigender Tendenz. Und drittens tun wir etwas für die Umwelt, indem der Kohlendioxid-Ausstoß verringert wird, um die Klimaschutzziele des Kyoto-Abkommens zu erreichen."

Die verbesserten Förderbedingungen der drei KfW-Programme sollen Anreize geben, bundesweit Modernisierungs- und Sanierungsinvestitionen zu tätigen. "Bei Zinssätzen für den Kunden von derzeit nominal einem Prozent pro Jahr im Gebäudesanierungsprogramm und von nominal zwei Prozent pro Jahr im Programm Wohnraum Modernisieren Öko-Plus sollte niemand zögern, die Maßnahmen auch anzupacken. Dabei belohnen Bundesregierung und KfW diejenigen, die etwas für die Umwelt tun. Denn es gilt folgende Devise: Je energiesparender die Maßnahme, desto günstiger der Zinssatz", erläuterte Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Neben den Verbesserungen zum 1. Februar sollen mit dem In-Kraft-Treten des Bundeshaushaltes im Sommer Zuschüsse vor allem an selbstnutzende Eigentümer und Kredite an die Kommunen zur Sanierung von Schulen und Kindergärten zur Verfügung gestellt werden.

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