Entlegene Regionen

KfW fördert Solarenergie in Südafrika

Mit 15,8 Millionen Euro unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Projekt der südafrikanischen Regierung zur Verbesserung der Lebensbedingungen für arme Bevölkerungsgruppen in entlegenen ländlichen Gebieten. Etwa 27 000 Haushalte in der Östlichen Kapprovinz und im Nodwesten werden mit Solar-Hausanlagen ausgestattet.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert in Südafrika im Auftrag der Bundesregierung Erneuerbare Energien für die Elektrifizierung entlegener Regionen. Der Darlehensvertrag über 15,8 Millionen Euro wurde gestern in Pretoria von Vertretern der KfW und der südafrikanischen Regierung unterschrieben.

Etwa 27 000 Haushalte in entlegenen ländlichen Regionen werden durch das Projekt mit Solar-Hausanlagen ausgestattet. In der Östlichen Kapprovinz und im Nordwesten des Landes werden zudem auch Schulen und Gesundheitsstationen eine nicht netzgebundene Stromversorgung erhalten. Aufgrund der großen Entfernung und der geringen Siedlungsdichte wurden diese Gebiete bislang nicht an das nationale Versorgungsnetz angeschlossen.

Die KfW unterstützt mit dem Projekt ein Programm der südafrikanischen Regierung zur Verbesserung der Lebensbedingungen für arme Bevölkerungsgruppen in entlegenen ländlichen Gebieten durch die Bereitstellung einer kosteneffizienten und umweltfreundlichen Energieversorgung. In den vergangenen fünf Jahren hat die KfW mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Projekte in Höhe von 665 Millionen Euro zur Förderung von Erneuerbaren Energien in Partnerländern finanziert.

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