Fit für den Winter

KfW finanzierte große Kraftwerksüberholung in Serbien

Pünktlich vor dem Wintereinbruch wurde gestern der größte serbische Kraftwerksblock in der Nähe von Belgrad wieder in Betrieb genommen. Die sechsmonatige Überholung wurde zusammen mit weiteren Projekten im Strombereich aus einem 51 Millionen Euro-Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an den serbischen Energieversorger EPS finanziert.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Seit gestern ist der größte Kraftwerksblock in Serbien nach sechsmonatiger Überholung wieder vollständig in Betrieb: Der Block B2 des Kraftwerks Nikola Tesla, das etwa 20 Kilometer südlich von Belgrad gelegen ist, liefert wieder 600 Megawatt an das serbische Stromnetz.

Die Überholung wurde zusammen mit weiteren Projekten im Strombereich aus einem 51 Millionen Euro-Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an den serbischen Energieversorger EPS finanziert. Die Arbeiten im Kraftwerk wurden von der Firma SIK aus dem brandenburgischen Peitz in Kooperation mit internationalen und jugoslawischen Unternehmen durchgeführt.

Mit der erfolgreichen Überholung des Kraftwerks hat sich die Versorgungssituation für die nahezu zehn Millionen Menschen rechtzeitig vor dem Wintereinbruch entscheidend verbessert. Denn immer noch wird in den meisten Haushalten in Serbien mit Strom geheizt, weshalb die mangelnde Stromversorgung den Menschen kurz vor Wintereinbruch große Sorgen bereitet. Bereits unmittelbar nach der politischen Wende im Jahr 2000 hatte die KfW im Auftrag der Bundesregierung Strom- und Ersatzteilimporte sowie dringende Reparaturen im Fernwärmenetz unterstützt. Insgesamt finanzierte die KfW seit Aufnahme des Engagements in Serbien etwa 100 Millionen Euro im Energiesektor.

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