Geld sparen

KfW bietet niedrige Zinsen und 20 Prozent Teilschuldenerlass bei Heizungssanierung

Die Heizung sanieren und dabei Geld sparen - das geht mit dem Kohlendioxid-Gebäudesanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Mit 20 Prozent Teilschuldenerlass kann der Verbraucher rechnen, wenn er sich unter anderem von seinem alten Heizkessel trennt. Auch einige andere Voraussetzungen müssen erfüllt werden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Ein Beispiel: Um in den Genuss des KfW-Angebots zu kommen, soll ein 70er-Jahre-Haus mit einem mehr als 20 Jahre alten Heizgerät in Zukunft den Niedrigenergiehaus-Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) entsprechen. Dazu müssen mehr als 40 Kilogramm Kohlendioxid pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche im Jahr eingespart werden. Im Einzelnen heißt das: Ein neuer Kessel muss angeschafft werden. Der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) empfiehlt hier ein Erdgas-Brennwertgerät, dessen Energieausnutzung selbst von der Stiftung Warentest in neun von zehn Fällen für "Sehr gut" befunden wird. Dazu kommen noch Wärmedämmmaßnahmen an der Fassade, die Erneuerung der Fenster sowie die Isolierung der Geschossdecken. Zudem muss das Vorhaben von einem Sachverständigen dokumentiert werden. Kostenpunkt: Alles zusammen etwa 25 000 Euro.

Unter Erfüllung der oben genannten Voraussetzungen würde die KfW dieses Darlehen zu einem Zinssatz von 2,07 Prozent effektiv (Stand 13. August 2003) bei 20 Jahren Laufzeit gewähren. Weitere Pluspunkte für den Verbraucher: Drei tilgungsfreie Jahre und 20 Prozent Teilschuldenerlass. In diesem Falle wären das 5000 Euro. Dieses Geld wird dem Kreditnehmer 18 Monate nach der positiven Überprüfung der Experten-Dokumentation durch die Förderbank zum dann nächsten Tilgungstermin als Sondertilgung auf seinem Darlehenskonto gutgeschrieben.

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