Subvention

KfW: 100 Millionen DM für Verbesserung der serbischen Energieversorgung

Mit einem Kredit von 100 Millionen unterstützt die Kreditanstalt für Wiederaufbau die Verbesserung der serbischen Energieversorgung vor dem Winter.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt die Verbesserung der Energieversorgung in Serbien mit einem Kredit in Höhe von 100 Millionen DM. In Belgrad hat die Entwicklungsbank heute mit dem serbischen Energieversorger EPS einen entsprechenden Darlehensvertrag unterzeichnet. Der Kredit der KfW wird durch eine Staatsgarantie der Bundesrepublik Deutschland abgesichert und mit Zuschussmitteln der deutschen Bundesregierung subventioniert.

Die Hälfte der Darlehenssumme refinanziert Lieferungen und Leistungen, die schon im laufenden Jahr zur Verbesserung der Energieversorgung des Landes eingesetzt wurden. Diese Mittel werden voraussichtlich in den nächsten Wochen ausgezahlt. Unter anderem wurden damit bereits Notreparaturen in den Kraftwerken Nikola Tesla und Kostulac nahe Belgrad durchgeführt. Außerdem mussten Schaufelradbagger und Förderbänder in serbischen Tagebaugruben instand gesetzt werden, so dass Kohle vor Ort für die Energieerzeugung abgebaut werden kann. ie verbleibenden 50 Millionen DM werden zur Finanzierung von Investitionsprojekten im Kraftwerks- und Kohlegrubenbereich eingesetzt, die im Jahr 2002 umgesetzt werden sollen. Ein Großteil der Summe wird voraussichtlich in Überholungsarbeiten im Kraftwerk Nikola Tesla fließen.

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