Aus dem Jahr 1956

Kessel-Casting: Älteste Heizkessel Berlins ermittelt

Unter dem Motto "Berlin macht sich Luft" hatten die Berliner Energieagentur und die Gasag die Berliner dazu aufgerufen, ihre alten Heizkessel zum "Kessel-Casting" anzumelden. Jetzt wurden die Preise vergeben, 13 Berliner konnten sich über moderne und kostensparende Heiztechnik im Gesamtwert von 50 000 Euro freuen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Gemeinsam mit der Gasag hat die Berliner Energieagentur kürzlich im Tempodrom Preise für die ältesten Heizungskessel der Hauptstadt vergeben. Der erste Preis ging an einen Neuköllner mit einem Heizkessels aus dem Jahr 1956. Insgesamt konnten sich 13 Berliner über moderne und kostensparende Heiztechnik im Gesamtwert von 50 000 Euro freuen.

Die Preisverleihung mit Schirmherrin Ingeborg Junge-Reyer, Berliner Senatorin für Stadtentwicklung, bildete den Abschluss der von der Berliner Energieagentur und der Gasag im Oktober vergangenen Jahres initiierten Kampagne zum Austausch ineffizienter Heizkessel in der Hauptstadt. Mit knapp 1000 gemeldeten Heizkesseln werten die Organisatoren das "Kessel-Casting" als Erfolg.

Unabhängig von den Hauptpreisen wurden im Rahmen der Aktion zusätzlich verschiedene Sonderpreise durch eine neutrale Jury vergeben. So wird die Berliner Energieagentur beispielsweise ein Blockheizkraftwerk (BHKW) in einem Neuköllner Mehrfamilienhaus installieren, das Wärme und Strom effizient gleichzeitig produziert. Zu den Sonderpreisen gehört neben drei Gebäude-Energiechecks auch eine Solaranlage.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom- und Gaspreise

    Strom, Heizen, Energie: Das kommt 2016 auf Verbraucher zu

    Im Energie-Bereich wird es im kommenden Jahr für Verbraucher einige Veränderungen geben. Der Strompreis steigt, für Bauherren werden die Regeln bei der Energieeffizienz strenger und neue Effizienzlabel treten auf den Plan.

  • Steckdose

    Langzeitarbeitslose geben Tipps zum Energiesparen

    Langzeitarbeitslose aus Berlin-Reinickendorf sollen Bewohnern des Märkischen Viertels künftig Tipps zum Energiesparen geben. Das von der EU geförderte Projekt mit den sogenannten Energiespar-Scouts werde am Mittwoch beginnen, wie das kommunale Wohnungsunternehmen Gesobau mitteilte.

  • Hochspannungsmasten

    Berlin sucht die ältesten Heizkessel der Stadt

    Unter dem Motto "Berlin macht sich Luft" suchen die Berliner Energieagentur und die Berliner Gaswerke die ältesten Heizkessel der Stadt. Grund: Alte Anlagen mit hohen Abgasverlustwerten müssen raus aus dem Haus. Das kann doppelt lohnen, schließlich gibt's Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro.

  • Hochspannungsmasten

    Energielabels: Transparenz statt Label-Dschungel

    Klimaschutz im Alltag ist nicht immer leicht. Beim täglichen Einkauf aber auch in den Beschaffungsstellen von Verwaltungen und Unternehmen zeigt sich: Den Überblick über Energielabels zu behalten ist nahezu unmöglich. Transparenz im Label-Dschungel schafft jetzt eine neue Internetseite.

  • Stromnetz Ausbau

    Ölbegleitwasser wird zur Beheizung genutzt

    In Shengli, Chinas zweitgrößtem Ölfeld, wird mit dem Öl auch heißes Wasser, das nach der Trennung immer noch 65 Grad heiß ist, gefördert. Nach einer Machbarkeitsstudie der Geothermie-Spezialisten EWS Erdwärmesysteme aus Geeste soll das heiße Wasser zur Beheizung eines Wohngebietes in der Nähe eines der Bohrfelder genutzt werden.

Top