Bilanz

Kerngeschäft Energie trägt Wachstum des Harpen-Konzerns

Den Absatz dezentraler und regenerativer Energien hat das RWE-Unternehmen Harpen im ersten Quartal 2003 markant gesteigert. Einen besonders deutlichen Zuwachs erzielte das Unternehmen in der dezentralen Energieversorgung. Der Absatz von Wärme, Kälte und Dampf stieg insgesamt um 58 Prozent von 561 auf 829 Megawattstunden.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Der Harpen-Konzern bekräftigt seine Prognose, den Umsatz in diesem Jahr zu steigern und gleichzeitig auch bei EBIT und EBITDA zuzulegen. Beim Finanzergebnis erwartet das Unternehmen infolge der wachsenden Aufwendungen aus der Investitionsfinanzierung allerdings eine Belastung. Nach dem überdurchschnittlich starken ersten Quartal geht Harpen davon aus, insgesamt für 2003 wieder ein Ergebnis zu erzielen, das die Zahlung einer attraktiven Dividende ermöglichen wird. Die 1856 gegründete börsennotierte Harpen AG ist im RWE-Konzern für regenerative Energien, Nahwärmeservice und Energie-Contracting verantwortlich.

Die Investitionstätigkeit lag im ersten Quartal 2003 mit einem Volumen von insgesamt 36,7 Millionen Euro um 17,3 Prozent (5,4 Millionen Euro) über dem Vergleichswert des Vorjahres. Mit 36,1 Millionen Euro realisierte das Geschäftsfeld Energie wiederum das größte Investitionsvolumen. Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal 10,2 Millionen Euro auf 76,7 Millionen Euro. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren markante Absatzsteigerungen im Energiegeschäft.

In den ersten drei Monaten das Jahres 2003 bildete die dezentrale Energieversorgung den Investitionsschwerpunkt. Von den Gesamtinvestitionen in Höhe von 36,1 Millionen Euro entfallen 30 Millionen Euro auf die Errichtung und den Erwerb von Wärmeversorgungsanlagen. Den Absatz dezentraler und regenerativer Energien hat Harpen im ersten Quartal 2003 markant gesteigert. Einen besonders deutlichen Zuwachs erzielte das Unternehmen in der dezentralen Energieversorgung. Der Absatz von Wärme, Kälte und Dampf stieg insgesamt um 58 Prozent von 561 auf 829 Megawattstunden. Die Produktion von "grünem Strom" auf Basis von Wind- und Wasserkraft konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Anstieg um 220 auf 275 Gigawattstunden verfünffacht werden.

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