Atommülllager

Keine leicht radioaktive Lauge mehr auf dem Asse-Gelände

Auf dem Betriebsgelände des Atommülllagers Asse lagert keine leicht radioaktive Salzlauge mehr. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Freitag mitteilte, wurden alle dafür benutzten und nun leeren Container freigemessen und vom Hof der Anlage abtransportiert.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Remlingen (ddp/red) - In den Behältern waren seit Oktober 2008 etwa 800 Kubikmeter der Salzlösung aufbewahrt worden. Sie stammten noch vom früheren Asse-Betreiber und konnten nicht mehr an andere Bergwerke abgegeben werden.

Das BfS nutzte die Lauge für Arbeiten im Bergwerk. Mit den Salzlösungen wurde ein Spezialbeton angemischt. Die Lauge war nach BfS-Angaben mit 300 bis 400 Becquerel Tritium pro Liter belastet. Dieser Wert liege zwar weit unter den zulässigen Grenzwerten, erfülle aber nicht die freiwillige Selbstverpflichtung des Bundesamtes, die Strahlenbelastung der Zutrittswässer auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

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