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Kartellamt: Benzinpreisstelle stärkt Wettbewerb

Das Kartellamt wertet sogenannte "Bestpreisangebote" von Tankstellen als Erfolg der Markttransparenzstelle. Durch die Möglichkeit des Preisvergleichs werde der Wettbewerb gestärkt, so Kartellamtschef Andreas Mundt. An eine "gewisse Wirkung" auf die Benzinpreise glaubt er ebenfalls.

Benzinpreise© maho / Fotolia.com

Bonn (dpa/red) - Zum Start der Urlaubs- und Sommerreise-Saison 2015 sehen Deutschlands Wettbewerbshüter einen Erfolg der vor knapp zwei Jahren gestarteten Benzinpreis-Meldestelle. Die verbesserte Möglichkeit zum Preisvergleich stärke den Wettbewerb. Das zeigten nicht zuletzt neue Angebote wie etwa "Bestpreisgarantien", mit denen inzwischen einzelne Tankstellenketten um Kunden werben, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt am Dienstag in Bonn.

Mundt glaubt an "gewisse Wirkung" auf Benzinpreise

Auch was die Benzinpreise angeht, glaubt Mundt zumindest an eine "gewisse Wirkung" der sogenannten Markttransparenzstelle - selbst wenn es wohl vermessen sei zu sagen, dass durch ihre Arbeit die Preise dramatisch nach unten gegangen seien. Dafür werde der Benzinpreis einfach von zu vielen Faktoren beeinflusst.

Preise von 14.500 Tankstellen verzeichnet

Die "Markttransparenzstelle für Kraftstoffe" soll Deutschlands Autofahrern bei der Suche nach der jeweils günstigsten Tankstelle helfen. Rund 14.500 Tankstellen übermitteln dafür ihre Preise für die gängigsten Kraftstoffarten Super E5, E10 und Diesel an das Bundeskartellamt, das sie kostenlos an Verbraucherportale und Anbieter wie den ADAC weiterleitet.

Im Internet, über Smartphone-Apps und Navigationsgeräte können Verbraucher so auch auf Reisen die billigste Zapfsäule finden. Bis zu 20 Cent pro Liter Ersparnis sind nach früheren Angaben des Bundeskartellamtes dabei möglich.

Quelle: DPA

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