Testergebnis

Kaminöfen: Manche sind einfach nur schlecht

Beim Heizen mit Holz gibt es laut einem Test der Stiftung Warentest große Unterschiede in der Qualität der Öfen. Anders als die reinen Pelletöfen, die allesamt gut abschnitten, gab es bei den Kaminöfen erhebliche Abstriche zu verzeichnen. Zwei der drei billigsten Öfen schnitten mit "mangehaft" ab.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Von den reinen Kaminöfen, die mit Stückholz befeuert werden, schnitten in dem am Donnerstag veröffentlichten Test nur zwei von zwölf getesteten Öfen mit der Note "gut" ab. Diese beiden der Firmen Hark und Hase waren mit 3100 Euro und 2790 Euro zugleich die beiden teuersten im Test.

Qualität bei Kaminöfen hat ihren Preis

Zwei der drei billigsten Öfen, die Geräte von Thermia und Justus für 299 Euro und 440 Euro, schnitten nur mit "mangelhaft" ab. Allerdings schaffte auch der 2570 Euro teure Spartherm nur ein ausreichend. Kritikpunkte waren etwa schlechte Abgaswerte oder eine drohende Überhitzung.

Pelletöfen für Heizsysteme sind nicht billig

Besser schnitten die vier getesteten Pelletöfen ab, die allesamt die Note "gut" erhielten. Zwei der Öfen haben einen Wasseranschluss zum Erwärmen von Heizwasser, sind mit um die 8800 Euro je Ofen aber auch die teuersten im Test.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Holz

    Brennholz seit 2005 um 90 Prozent verteuert

    Brennholz wird immer knapper und immer teurer. Zudem kann der stark angestiegene Bedarf kaum noch abgedeckt werden, wie die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) am Sonntag in Berlin mitteilte. Mehr als jeder vierte deutsche Haushalt nutzt inzwischen Scheitholz, Hackschnitzel oder Holzpellets zum Heizen.

  • Stromtarife

    Die Solarenergie knackt die Millionengrenze

    Der Solarenergie ist in den letzten 21 Jahren ein erstaunlicher Durchbruch gelungen, der nun darin gipfelt, dass die millionste Anlage ans Netz gegangen ist. Dank staatlicher Förderung von Konzepten, die regenerative Ressourcen zur Energiegewinnung nutzen, deckt die Solarenergie mittlerweile drei Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs ab.

Top