Studie

Kaiserslautern will Solarenergienutzung ausbauen

Die Stadt Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz will die Nutzung von Sonnenenergie weiter vorantreiben. Dazu ließ sie in einer Studie das Potenzial untersuchen. Die Bestandsaufnahme wird ergänzt durch konkrete Aktivitäten zur Unterstützung von Gewerbebetriebe oder Kirchengemeinden zur Sonnenenergienutzung.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Die WM-Stadt Kaiserslautern will an der Spitze der Solar-Bundesliga mitspielen. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad stellte in dieser Woche mit dem Bürgermeister von Kaiserslautern, Dr. Arne Oeckinghaus, eine vom Land in Auftrag gegebene Studie vor, die das Potenzial für den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen in der Stadt detailliert untersucht und auch für andere Städte relevante Daten und Beispiele enthält.

In Kaiserslautern würden derzeit knapp vier Watt pro Einwohner durch Solarstrom erzeugt. Bis 2006 sollen es 19 Watt sein. Das jetzt vorgestellte Potenzial zur solaren Stromerzeugung wird bis 2006 Investitionen von bis zu 25 Millionen Euro nach sich ziehen, heißt es in der Studie. "Die deutsche Solarbranche hat binnen eines Jahres ihre Umsätze um 60 Prozent gesteigert und 5000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Solarenergie bedeutet eine technische Herausforderung und eine Investition in Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Die deutsche Wirtschaft muss mithalten können, denn hier liegen die Exportchancen für die Zukunft", kommentierte Margit Conrad.

Beteiligt am Projekt "Solarstadt Kaiserslautern" sind neben der Stadt Kaiserslautern und dem rheinland-pfälzischen Umweltministerium die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH, die Baugesellschaft Kaiserslautern (Bau AG), der Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB), der Zweckverband Abfallwirtschaft Kaiserslautern(ZAK) und die Westpfälzische Ver- und Entsorgungs-GmbH (WVE). Die Studie geht insbesondere auf die Erzeugung von Solarstrom ein und benennt markante Punkte in der Stadt, wo Photovoltaikanlagen für diese umweltfreundliche Form der Energiegewinnung zur Verfügung stehen könnten. Die Bestandsaufnahme wird ergänzt durch konkrete Aktivitäten, in denen es darum geht, zum Beispiel Gewerbebetriebe oder Kirchengemeinden zu unterstützen, damit sie Flächen für Sonnenenergie nutzen.

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