472,52 pro Tonne

Juni 2001: 4,7 Prozent mehr Rohöl

Mit 8,1 Millionen Tonnen wurde im Juni dieses Jahres 4,7 Prozent mehr Rohöl nach Deutschland importiert. Der Preis lag bei 472,52 DM pro Tonne.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Im Juni 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 4,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (7,8 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im Juni auf 472,52 DM (241,60 Euro). Er lag damit um 5,1 Prozent% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (449,59 DM / 229,87 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Juni auf 3,9 Milliarden DM (zwei Milliarden Euro) und lag damit um 353 Millionen DM (180 Millionen Euro) höher als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis Juni dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent von 50,7 auf 52,3 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 22,2 Milliarden DM (11,3 Milliarden Euro) um 1,8 Milliarden DM (922 Millionen Euro) höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 423,94 DM (216,76 Euro) im Schnitt um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr (401,75 DM / 205,41 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren 2001 bislang die Russische Föderation (15,1 Millionen Tonnen), Norwegen (10,4 Millionen Tonnen), Großbritannien (acht Millionen Tonnen), Libyen (5,7 Millionen Tonnen) und Syrien (3,7 Millionen Tonnen). 35,1 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 22,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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