In Brandenburg

Junghanns: Gasunternehmen nahmen überhöhte Preise zurück

Auch das brandenburgische Wirtschaftsministerium hat die Gaspreise der heimischen Versorger untersucht. Die Prüfung der Behörde ergab, dass knapp ein Drittel aller Gasunternehmen im vergangenen Herbst beziehungsweise Winter "ausreißerisch überhöhte Preise" gefordert hatte.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Potsdam (ddp-lbg/sm) - Ein beträchtlicher Teil der brandenburgischen Gasunternehmen hat dem Wirtschaftsministerium zufolge in jüngster Zeit zu hohe Preise gefordert. Wie Ressortchef Ulrich Junghanns (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage weiter mitteilte, konnte die Landeskartellbehörde dem bereits erfolgreich entgegenwirken.

Dem Minister zufolge hat eine Prüfung der Behörde ergeben, dass knapp ein Drittel aller Gasunternehmen im vergangenen Herbst beziehungsweise Winter "ausreißerisch überhöhte Preise" gefordert hatte. Bei der Prüfung seien der im jeweiligen Abnahmebereich günstigste Preis zugrundegelegt und ein Aufschlag zugestanden worden.

Die Prüfungsverfahren haben laut Junghanns insofern Erfolge gezeigt, als dass Preissenkungen und/oder Preisstabilisierungen anstelle geplanter Erhöhungen erreicht werden konnten. Wenn dies in allen Fällen erreicht wird und die Zusagen auch umgesetzt werden, dann kann Junghanns zufolge auf die Einleitung förmlicher Verfahren ganz verzichtet werden.

Laut brandenburgischer Rechtslage wird nach Feststellen eines überhöhten Preises zu einen Mediationsgespräch eingeladen. Auf diesem Wege kann es dem Minister zufolge "zur Verfahrenserledigung ohne förmliches Verfahren kommen". Dies sei für den Verbraucher in der Regel zeitlich günstiger.

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