Junge Generation

Jugendaktion gestartet: "Strahlende Zukunft ohne Atom"

Das Umweltministerium und das "Jugendbündnis Zukunftsenergie" haben unter dem Motto "Strahlende Zukunft ohne Atom" eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel des Bündnisses ist eine Energiepolitik, die nicht auf Kosten der heutigen Jugend und der kommenden Generationen geht.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem "Jugendbündnis Zukunftsenergie", einem Zusammenschluss verschiedener Jugendorganisationen, unterzeichnet. Unter dem Motto "Strahlende Zukunft ohne Atom" werden Jugendliche aufgefordert, für eine Energiewende einzutreten.

"Energiepolitik von heute betrifft gerade die junge Generation. Daher ist es wichtig, sie jetzt in Diskussion und Entscheidungsprozesse einzubinden", sagte Wolf. Bereits im Anschluss an die internationale Konferenz für Erneuerbare Energien "renewables2004" hatten Wolf und das Jugendbündnis ein "Jugendkomitee für Erneuerbare Energien" gegründet, das sich regelmäßig im Bundesumweltministerium trifft und aktuelle Fragen der Energiepolitik diskutiert. Um die Kooperation zwischen Entscheidungsträgern und Jugendlichen weiter zu stärken, wurde nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Ziel ist eine Energiepolitik, die nicht auf Kosten der heutigen Jugend und der kommenden Generationen geht, heißt es in dem Vertrag. Beiderseitiges Lernen steht im Vordergrund der Zusammenarbeit. Während das Jugendbündnis Zukunftsenergie Positionen und Projekte der Jugendlichen vermitteln wird, erklärte sich Wolf bereit, die Ergebnisse der Gespräche an Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft weiterzugeben und zugleich über die Initiativen der Regierung zu berichten.

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