Klimaschutz

Jugend mit unendlicher Energie: Wettbewerb geht weiter

Die Staatssekretärin im Umweltministerium, Margareta Wolf, hat heute in Berlin die zweite Runde des Wettbewerbs "Jugend mit unendlicher Energie - schützt das Klima" gestartet. Gemeinsam mit Unternehmen sollen die Jungstars Projekte zu erneuerbaren Energien entwickeln.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hat das Umweltministerium heute die zweite Runde des Wettbewerbs "Jugend mit unendlicher Energie - schützt das Klima" eingeläutet. Jugendliche an Schulen sollen gemeinsam mit Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien Projekte zu Sonne, Wasser, Wind, Biomasse oder Geothermie entwickeln.

"Die Jugendlichen lernen durch den Wettbewerb die große Bedeutung der erneuerbaren Energien für den Klimaschutz kennen. Zugleich erhalten sie Einblick in einen wachsenden Arbeitsmarkt. In kaum einer anderen Branche sind in letzter Zeit so viele Jobs entstanden. Heute arbeiten bereits 120 000 Beschäftigte in diesem Bereich", erläuterte Staatssekretärin Margareta Wolf.

Bei der Auftaktveranstaltung heute im Umweltforum Berlin gab es für die über hundert eingeladenen Schüler neben zahlreichen Informationen rund um den Klimawandel und die erneuerbaren Energien auch einen Live-Auftritt der Sängerin Rokkha. Zum Abschluss der Veranstaltung lassen die Jugendlichen 140 blaue Ballons in den Himmel über Berlin steigen - mit den Flaggen jener Länder, die dem Kyoto-Protokoll beigetreten sind.

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