Solar-Stadion

Jürgen Trittin übergibt Umweltpreis an Bundesligatrainer Volker Finke

Bundesumweltminister Trittin überreichte Bundesligatrainer Finke den Umweltpreis der ÖkoPlus AG u.a. für sein Engagement beim Bau von Solarstromanlagen auf den Dächern des badenova-Stadions. Damit wurde das Freiburger Stadion zum ersten Solar-Stadion Deutschlands.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Bundesumweltminister Jürgen Trittin überreichte kürzlich dem Trainer des SC Freiburg, Volker Finke, den Umweltpreis der ÖkoPlus AG. "Volker Finke hat mit seinem Einsatz für den Bau von Solaranlagen auf den Dächern des badenova-Stadions und der Freiburger Fussballschule Zeichen für die Region gesetzt. Er hat wesentlich zum Ausbau des Freiburger Stadions zum ersten Solar-Stadion Deutschland beigetragen", würdigte der Bundesumweltminister das Engagement des Fußballtrainers.

Die ÖkoPlus AG, ein Fachhandelsverbund für ökologisches Bauen und Wohnen, hat den mit 3000 Euro dotierten Umweltpreis in diesem Jahr das erste Mal ausgelobt. Sie zeichnet damit Entscheidungen für ökologisches Bauen, das Engagement für regionale Vernetzung und die Förderung der Jugend in Ausbildung und Beruf aus. Volker Finke wird nach Angaben des Bundesministerium für Umwelt (BMU) das Preisgeld für Zwecke der Freiburger Fussballschule spenden.

Die Anlage des Freiburger Solar-Stadions liefert mit 250 000 Kilowattstunden soviel Strom, wie der Sport-Club jährlich verbraucht. Allein durch die Solarstromanlage werden jährlich rund 250 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Kollektoranlagen zur Gewinnung solarer Wärme sorgen zusätzlich im badenova-Stadion und in der Freiburger Fussballschule dafür, dass die Kicker warm duschen können. In der Freiburger Fussballschule wird darüber hinaus die Rasenheizung mit einer Holzhackschnitzel-Verbrennungsanlage betrieben.

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